Cassini vom Huelsdau

Simon von den Lustigen Kommunarden

Photo Schuler-Leibl

Tiere helfen Menschen

Besuchshund

Durch einen Artikel in der Rhein-Neckar-Zeitung wurden meine Besitzer auf den Verein Tiere helfen Menschen aufmerksam. Meine Besitzer haben daher mit der Regionalgruppenleiterin Alexandra Bauer telefoniert. Kurzum wir besuchten daher einen Informationsabend in Heidelberg.

Wärme und Anerkennung. Sie sind immer da, bewerten nicht und weichen menschlichem Leid nicht aus. Tiere akzeptieren ihren Menschen mit all seinen Schwächen und Gebrechen. Einsamen, depressiven oder älteren Menschen tut deshalb die Gesellschaft von Tieren besonders gut. Tiere vermitteln emotionale Nähe, Das Berühren des Fells beruhigt und entspannt.Wichtig ist, dass der Hund ein ausgeglichenes Wesen hat, gut erzogen, gesund, geimpft und entwurmt ist. Das Tier sollte nicht zu sehr auf seinen Halter bezogen sein, sondern freundlich auf andere Menschen zugehen.

Bis man aber auf Jugendliche und Alte "losgelassen" werden kann, bedarf es einer intensiven Vorbereitung. "Wir Hunde müssen lernen, sich von Menschen spontan anfassen und auch mal umarmen zu lassen" "Gehhilfen und Rollstühle dürfen uns nicht fremd sein." Die Kurse, dauern mehrere Stunden. Die Regionalgruppenleiterin meinte "Viele Hundebesitzer sind anfangs von der Arbeit hellauf begeistert und stellen später fest, dass da richtig Arbeit dahinter steckt." Meine Besitzer jedoch meinen " Der Aufwand lohnt sich".

Da bei Tiere helfen Menschen e.V. Besuchshunde sowohl in Kinder- als auch in Altenheimen eingesetzt werden, mussten wir uns gemeinsam erstmal überlegen welche Art von Besuchen wir überhaupt machen wollen. Letztendlich haben wir uns für alte Menschen entschieden, die in den Altenheimen oft keinerlei Kontakt zu Tieren haben.

Man sollte natürlich keine Berührungsängste haben, bin mir aber sicher, das, wenn man sagt, das man nicht zu Schwerstkranken möchte, somit auch einen guten Dienst erweisen kann. Nicht jeder Mensch kann unbedarft mit alten und evtl. kranken Menschen umgehen (sonst wären sicher alle Kranken- oder Altenpfleger)

Es ist einfach schön, die Freude der alten, teilweise kranken Menschen zu sehen, die es beglückt Kontakt zu einem Hund zu haben, da es ihnen aus gesundheitlichen oder räumlichen Möglichkeiten sonst ja nicht gegeben ist, selbst ein Tier zu halten. Mich fasziniert es auch immer wieder (obwohl wir ja auch grade erst angefangen haben)

Wir alle werden mal alt. Werden vermutlich zum größten Teil unser "Gnadenbrot" in einem Altersheim bekommen. Meine Besitzer haben zwar auch Kinder sie gehen jedoch grundsätzlich mal nicht davon aus, dass diese Sie bis in alle Ewigkeit pflegen werden.

Mein Chef meint da die Menschen ja alle Tiere, vor allem Hunde, lieben wäre es doch schade dies nicht bis zum Ende ihres Lebens auskosten zu können und wenn es nur "Stundenweise" ist.

Und hier noch ein paar Bilder bei meinem Besuch im Seniorencentrum.                                                                                                                                                                                                                        ......

Ich hole mir streicheleinheiten Apport mit dem Dummy ist toll!!
Warten bis die Bewohnerin den Ball geworfen hat

hab ihn !!!!!!

Hier gibts Futter

.................................................Hallo ihr lieben, seit September 2010 bin ich und mein Kumpel Simon leider nicht mehr im Altenheim tätig.

.................................................Wir sind leider beide gesundheitlich etwas angeschlagen- na ja mit 13 und 14 Jahren  ist man ja auch nicht mehr der jüngste..

.........................................................................................An dieser Stelle ein herzliches Danke an das St.Monica es war eine schöne Zeit

.........................................................................................................................Cassini und Simon